Die Zukunftssicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Merck muss erhalten bleiben-ldquo;, fordert der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in Hessen, Matthias Zimmer.

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck mit Hauptsitz in Darmstadt wolle seine Sparte mit rezeptfreien Medikamenten an den US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble verkaufen. Zimmer erklärt: "Eine entsprechende Ãœbernahmevereinbarung wurde unterzeichnet. Ãœber die Auswirkungen auf die Beschäftigten wollte Procter & Gamble jedoch noch keine Angaben machen". Durch den Verkauf solle vor allem der Schuldenabbau des Unternehmens, welcher sich auf 13 Milliarden Euro belaufe, unterstützt werden. "Was für uns als Arbeitnehmervertreter entscheidend ist, ist eine reibungslose Ãœbernahme der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Merck", so Zimmer. Weltweit seien 3.300 Beschäftigte von dem Verkauf betroffen. Die rund 300 Beschäftigte aus Darmstadt sollen zu Procter & Gamble wechseln. "An erster Stelle steht die Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ziel muss es sein, dass erstens alle Arbeitsplätze erhalten bleiben und zweitens gleichwertige Bedingungen für die Beschäftigten ausgehandelt werden. Für bevorstehende Verhandlungen ist dem Betriebsrat von Merck unsere Unterstützung sicher", bekräftigt Zimmer abschließend.

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