Der Bezirksverband der CDA Frankfurt Rhein-Main traf sich in Rödermark zu einer Wochenendtagung und zog Bilanz seiner zweijährigen arbeitnehmer-bezogenen Tätigkeit. Der Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Thomas Mann wies auf die erfolgreichen Seminare zu Problemfeldern hin: ‚Einwanderung in Deutschland und Europa - Eingeladen oder ausgegrenzt?‘ und ‚Flucht, Asyl und Migration - Schottet sich Europa ab?‘. Bei ihnen hatten Bundestagsabgeordnete, Staatssekretäre aus Berlin und Wiesbaden, Landesvorsitzende von Frauen- und Jugendorganisationen sowie Experten der Basis referiert. Der Verband hatte sich mit einer Fülle von Themen befasst, u.a. Mindestlohn, zukunftssichere Renten, Konzepte gegen Arbeitslosigkeit, Integration von Menschen mit Behinderungen, ehrenamtliche Arbeit, Maßnahmen gegen Sozialtourismus sowie den Erhalt des Meisterbriefes auf europäischer Ebene und dabei Gespräche mit Betroffenen geführt.

Die Mitglieder des geschäftsführenden Bezirksvorstandes wurden mit großer Mehrheit wiedergewählt: Thomas Mann als Vorsitzender sowie seine Stellvertreter Guido Kaupat aus Dietzenbach, Achim Steibert aus Seligenstadt, Norbert Pehl aus Oberursel und Klaus Tafferner aus Frankfurt.

Sämtliche Beisitzer erhielten ebenso deutliche Zustimmung: Karl Hartmut Kübler aus Offenbach, Rainer Krug aus Frankfurt, Heike Lauterbach-Kaupat aus Dietzenbach sowie Stefan Eckhardt und David Robert aus dem Kreisverband Offenbach-Land.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung trafen sich fast 50 Teilnehmer zu einem Erfahrungsaustausch über die aktuellen Herausforderungen unter dem Titel: ‚Rechte Bewegungen: Richtig, wichtig oder nichtig?‘. Sie analysierten deren Erfolge in mehreren Mitgliedstaaten der EU und entwickelten Strategien im Umgang mit Populismus. Sie waren sich darin einig, derartigen Bewegungen entgegenzutreten mit präzisen Inhalten, notwendiger Differenzierung und einer klaren Sprache. Die politische Mitte müsse motiviert werden, sich im Kampf gegen Extremismus stärker zu engagieren.

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